Experten

Intelligenz, Experten, Nirmalo,

Lesen = ist die Bereitschaft, sich durch permanente Anhäufung von Denk-Gespinsten Anderer, die sensiblen Antennen der eigenen Wahrnehmung zuzuschütten oder abzutöten.

Aufklärung ist nicht, ein Glaubens-Konstrukt gegen ein
anderes auszutauschen, also die Gemeinde zu wechseln.

Aufklärung = ist die andauernde Bereitschaft zur freien Entfaltung der eigenen Fähigkeit zur selbständigen Wahrnehmung alles Wahrnehmbaren.

Was ist Aufklärung?  📌

Akzeptanz

Intelligenz ist die Fähigkeit, seine Umgebung zu akzeptieren.

– William Faulkner

Nur eine der vielen Ausdrucksformen der Intelligenz ist die Fähigkeit zur Akzeptanz dessen…, was unabänderlich ist.

Die Intelligenz kennt noch sehr viele weitere Ausdrucksformen. Siehe:

Intelligenz 📌

Intelligenz

Wenn die Gesellschaft so fortfährt, wird in zweitausend Jahren nichts mehr sein, kein Grashalm, kein Baum; sie wird die Natur aufgefressen haben.

– Gustave Flaubert

Wie ich hörte, bräuchten wir bereits heute vier (!) Planeten Erde, wenn jeder Mensch auf diesem Globus so gut leben wollte… wie ich oder wie du.

Ich stelle mir ein intelligentes Europa vor,

das nicht die Mittelmehr-Küste entlang eine riesige Mauer chinesischen Vorbilds baut (von innen verspiegelt, damit wir uns selber gut sehen können – und nicht das Elend auf der anderen Seite), sondern ein Europa, das realisiert, daß wir  a l l e  Geschwister der selben (Erden-)Familie sind und uns auch außerhalb unseres Wohlstands-Nestes, auf der Basis einer freundlichen Selbstverständlichkeit entsprechend zu engagieren haben.

Nicht widerwillig; aber auch nicht mit dem Gestus der Generosität, der Überlegenheit, sondern auf Augenhöhe: In der Erwartung einer langfristigen Win-win-Partnerschaft.

So könnte Europa, statt nur „großzügige Spenden“ in die riesigen Flüchtlingslager in Jordanien und anderswo zu geben, zumindest mittelfristig kleine oder mittelgroße Städte bauen. Nach dem Vorbild von Ägypten zum Beispiel, wo gerade eine neue Hauptstadt incl. Flughafen Gestalt annimmt.

Allein in Indien werden derzeit 100 neue Städte mit allen modernen Standards gebaut. Wir können das und vieles andere auch ganz gut.

Das Häuser- und Straßenbauen ist ein Beispiel und stellt nur  e i n e  Möglichkeit von hunderten dar, wie wir uns sinnvoll einbringen können.

Den folgenden Satz des Michail Bakunin formuliere ich – auf das Hier und Heute angepaßt – mal etwas um:

Gustave Flaubert, Balance, Freundlichkeit, Gemeinwohl, Intelligenz, Nirmalo,

Warum nicht mit dazu beitragen, daß mehr Menschen… wieder gut leben können? 

PS: Wenn Gustave Flaubert mit seiner düsteren Vision Recht behält,
dann hat es leider nicht geklappt… (das mit der Intelligenz)

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Mißbrauch der Intelligenz

Eleanor Roosevelt, Bürgerbeteiligung, Geistige Reife, Intelligenz, Partei, Politik, Nirmalo,

Gibt es jemanden, der zum Bau seines Einfamilienhauses eine Opposition gebraucht hat? Oder eine Koalition? Eine Fraktion? Braucht jemand, der konstruktiv arbeitet, verschiedene Parteien?

Wir müssen uns die Ziele genau vorstellen,
auf die wir gemeinsam hinarbeiten wollen!

Dazu sind alle Vorschläge und Einwände (prinzipiell*) jedes einzelnen Bürgers hilfreich, also erforderlich.

Es ist kleingeistiges, sogar kindisches Verhalten (2), wenn Personen gegen Personen oder Parteien gegen Parteien agieren, wenn sie ihre Intelligenz blockieren und sich gegenseitig ihre Unfähigkeit vorwerfen, anstatt gemeinsam und sinnvoll an den erforderlichen Lösungen zu arbeiten.

Eleanor Roosevelt, Bürgerbeteiligung, Intelligenz, Geistige Reife, Politik, Nirmalo,

Wir sollten die kreative Intelligenz konstruktiv nutzen. Dazu werden keine Parteien und Fraktionen gebraucht, sondern das Intelligenz-Potenzial aller Parlamentarier und anderer wohlmeinender Menschen im Blick auf die optimale Gestaltung der gesteckten und zu erarbeitenden Ziele.

*) Siehe:  Bürgerbeteiligung  📌

PS: In den Jahren zwischen 1933 und 1945 gab Eleanor Roosevelt die „First Lady“.

Maschine & Freiheit

Die Menschen agieren.
Maschinen RE-agieren.

Wir Menschen können präzise, aber auch luschig agieren.
Die Maschinen können das nicht, ihnen fehlt die Freiheit.

Die Freiheit, (frei !) entscheiden zu können, ist ein Part der Intelligenz.

Und so, wie die von uns Menschen genutzte Intelligenz niemals in Maschinen eingebaut werden kann, so kann auch die Freiheit nirgends eingebaut werden.

Ganz egal, wo wir „maschinelle Freiheit“ vermuten, bei genauerem Hinsehen entdecken wir dahinter stets die Absicht des programmierenden Menschen.

Der Mensch ist frei.
Die Maschine nicht.

Genau genommen können wir nicht einmal sagen, daß der Roboter etwas „tut“, denn etwas zu tun setzt die Freiheit zum Tun und die Absicht dazu voraus.

Der Roboter tut nichts, er re-agiert bloß.

Ganz egal, wie umfangreich wir die Aktionsradien der Maschinen soft- und hardwaremäßig erweitern werden: Sie liegen immer an unserer kurzen Leine.

Der Mensch ist zwar auch unfrei, insofern ihn die Summe der Prägungen und die Auto-Konditionierung begrenzen, ansonsten hat er freies Spiel, kann die Intelligenz nutzen und so die Möglichkeiten seines Ausdrucks erweitern.

Ganz anders läuft es bei den Maschinen:

Intention und Fähigkeit des Programmierers (in Kooperation mit den Fähigkeiten des Ingenieurs) setzen die Grenzen der „Freiheit“ der Maschinen.

◾ Die einfache Maschine folgt exakt der Vorgabe durch unsere Lenkung.
◾ Der Roboter reagiert präzise – entsprechend unserer Programmierung.

Maschinen und (schein-) autonom funktionierende Maschinen (Roboter) sind in dem, wie sie reagieren, zwangsläufig präzise: Ein Roboter hat nicht die geringste Möglichkeit, sich daneben zu benehmen.

Der Mensch kann nur für eine vergleichsweise kurze Zeit präzise arbeiten – dann braucht er eine Pause. Der Roboter kann gar nicht anders als ausschließlich (!) präzise zu arbeiten, solange seine mechanischen Teile reibungslos funktionieren und die Energiezufuhr gegeben ist.

Die vermeintliche (!) Freiheit der Maschinen wird zunehmend größer, sodaß es uns gelegentlich so scheinen kann, als handelten sie intelligent und aus sich selbst, also aus eigenem Ermessen heraus. Dennoch nein:

Die Intention der Programmierenden bestimmt
die Weite des Aktions-Rahmens der Maschinen.

Keine Maschine hat solches, was wir Menschen unter „Freiheit des Willens“ verstehen.

Babys können zwar saugen, um zur Milch zu gelangen, haben aber
keine Kontrolle über den organischen Kosmos, der das ermöglicht.

Wir Menschen handeln aufgrund der Nutzung des „externen“ Geistes, den wir Intelligenz nennen. Sie ist größer als wir, unkontrollierbar und unerschöpflich.

Der Geist der Maschine erschöpft sich
im Input der Intention des Menschen.

Verantwortung

„Die Künstliche Intelligenz, der wir uns bald unterwerfen werden…“

–  Dr. Martin Bartonitz

1. Opfer oder Gestalter?

In vielen Bereichen und Phasen unseres Erden-Lebens stehen wir vor der Frage, ob wir uns als Opfer, oder doch lieber als Gestalter sehen wollen. Einige Menschen entscheiden sich bezüglich der aufkommenden Technik für die Opferhaltung. Im Rahmen unserer Freiheit ist das möglich. Doch ob diese Wahl zufriedener macht? 🤗

2. „Künstliche“ Intelligenz?

Auch wenn es ständig kolportiert wird:
Es gibt keine „künstliche“ Intelligenz.

Wir können nun mal nichts handhaben, was größer ist als wir – geschweige denn, produzieren. Liebe zum Beispiel, können wir nirgends einbauen. Sie ist kein Objekt, auch kein geistiges. Sie geht uns über den Verstand.

Körper-Gesten und insbesondere Gesichts-Gesten (Mimik), die z.B. einen liebevollen Eindruck auslösen sollen, so etwas können wir einbauen, denn:

Gesten… sind eine eigene Sprache.

Die Japaner werden die Ersten sein, die diese Sprache (fast) perfekt einsetzen werden. Man wird also an Gesten arbeiten, die via Maschine Gefühle simulieren und damit Gefühle bei den Menschen auslösen werden. Das geht.

Vortäuschung von Emotionen läßt
sich installieren – Intelligenz nicht!

3. Verantwortung

Verantwortung
läßt sich ebenfalls nirgends einbauen.

Verantwortung, Intelligenz, Robotik, Nirmalo, Entscheidung,

Das heißt aber nicht, daß die Maschinen (Roboter) aus irgend einer Form von Entscheidungshoheit heraus agieren! Das heiß nur, daß sie so programmiert wurden, daß sie unentwegt entscheiden müssen.

Maschinen sind nicht frei.

Sie haben nicht so etwas, was wir Menschen „Freiheit“ nennen. Selbst wenn es manchmal so scheinen mag, als seinen sie frei: Ihre Entscheidungen sind an den Willen des Menschen gebunden.

Die Entscheidung oder Wahl der Maschine erfolgt zwangsläufig.
Und es ist der Mensch, der diese Entscheidungen verantwortet.

Vieles können wir in die Maschinen einbauen – Einiges nicht.
Intelligenz können wir selbst nutzen, aber nirgends einbauen.

Die hochentwickelten Maschinen
sollten wir intelligent nutzen. 😎

Fortschritt & Prothesen

Theodor Heuss, Robotik, Nirmalo, Maschine, Phantasie,

Die Maschinen werden immer genau so bereichernd oder schädlich für die Menschen und andere Wesen sein, wie es der Reifegrad des Konstrukteurs, des Auftraggebers und des Nutzers ermöglicht.

Ja, komplizierte Verstandesmechanismen können wir ihnen schon einsetzen, doch zur Intelligenz haben sie keinen Zugang; den haben nur wir lebenden Wesen. 

Die Verantwortung bleibt immer beim Menschen.

  • Intention des Auftraggebers
  • Arbeit des Programmierers
  • Absichten des Anwenders

…bilden das Feld der Verantwortung in Bezug auf die Wirkung des Tuns der scheinbar (!) autonom agierenden Maschinen.

 

Fortschritt

Wir sollten den Begriff „Fortschritt“ neu definieren – wir müssen ihm Menschlichkeit einhauchen. Albert Einstein definierte ihn mal gnadenlos radikal folgendermaßen:

„Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte,
solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.“

So weit würde ich nicht gehen wollen. Das ist utopisch formuliert – jenseits all dessen, was wir „Realität“ nennen in dem, was wir schaffen können. Aber damit hat er mal kurz die Wichtigkeiten kalibriert und es über alle materiellen Errungenschaften gesetzt: Das Glück eines einzelnen Kindes – wo auch immer es gerade leben mag.

Meine heutige Definition lautet:

Fortschritt bemißt sich an der Zunahme des Denkens in Mitmenschlichkeit und in der Folge am aufrichtigen Arbeiten daran, das Leid der Menschen und anderer Wesen lindern und die allgemeine Zufriedenheit in allen möglichen Bereichen heben zu wollen.

Chauvinismus, Patriotismus, Nationalismus, all diese und andere praktizierte Formen des Egoismus sind mit einem humanistisch verstandenen Begriff von „Fortschritt“ nicht vereinbar.

Außerdem müssen wir vom linearen Denken (Fortschritt) zu einem organischen Denken (Entwicklung) wechseln, da Mensch und Natur keine Maschinen sind, deren Funktion nur auf dem Prinzip von „actio = reactio“ beruht, sondern jede Aktion gleichzeitig (!) in viele Richtungen wirkt. Wir müssen sämtliche (!) Wirkungs-Möglichkeiten berücksichtigen wollen.

 

Prothesen

Es gibt keine „intelligente Software“.

Algorithmen, Software, und Roboter sind keine eigenständigen Persönlichkeiten mit Wahlfreiheit und sie können auch nicht aus sich selbst heraus wachsen. Sie können gar nichts. Was aber im Bereich des Möglichen liegt: Die Intelligenz nutzende Programmierer. 😉 Die gibt es.

Es ist allein der Mensch, der den Zweck eines Algorithmus haargenau bestimmt. Seine Fähigkeit, die Intelligenz zu nutzen, seine Absichten, seine Weisheit, seine Reife (oder auch seine Unreife !) bestimmen das Ergebnis und folgend die Wirkung seines Tuns.

Maschinen sind
bloß Prothesen.

Jeder Roboter bewegt sich ausschließlich im Rahmen der durch Intelligenz und Reife bestimmten Intention seines Konstrukteurs. Ein effizient funktionierender Roboter ist eine effizient funktionierende Prothese.

Griechisch: Prósthesis = Anfügung

Wie nützlich, unterstützend und faszinierend diese Prothesen auch sein mögen, sie sind immer nur Handlungs-Verlängerungen oder Erweiterungen, eben Anfügungen.

Im Idealfall sind die Roboter intelligent ausgeklügelte
Werkzeuge in der Hand von geistig reifen Menschen.

Eine Warnung des Mannes, der den ersten Computer zum Laufen brachte:

„Die Gefahr, daß der Computer so wird wie der Mensch, ist nicht so groß wie die Gefahr, daß der Mensch so wird wie der Computer.“

– Konrad Zuse

Wir fokussieren gerne auf das Machbare und verlieren
dabei die Geistige Reife des Menschen aus den Augen.

Macht & Philosophie

Wenn nicht entweder die Philosophen König werden, oder die, die man heute Könige und Machthaber nennt, echte und gründliche Philosophen werden, und wenn dies nicht in Eines zusammenfällt: die Macht und die Philosophie, so wird es mit dem Elend kein Ende haben.

– Platon

Fünfzig Jahre später (ca.310 v.Chr.) ist Mengzi, ein chinesischer Lehrer, durchs Land gezogen, um – im selben Sinne wie Platon – die damaligen Machthaber dort entsprechend eindringlich zu beraten.

Er hat nicht lange herum philosophiert, sondern sich über vierzig Jahre auf den Weg gemacht, um die Macht habenden Herren aufzusuchen, die es – im Sinne des Wohls der Bevölkerung des jeweiligen Reiches – dringend nötig hatten.

Die Sache geht aber nicht nur den Platon oder den Mengzi etwas an, denn:

Wir Heutigen stehen vor dem selben Problem, daß Macht und
Weisheit keine oder nur äußerst selten eine Liaison eingehen.

Daß Macht mit Dummheit, mit Parteilichkeit und anderen Formen des Egoismus spontan zusammenfindet, ist üblich, das ist der Normalfall.

Nur gelegentlich gibt es den Sonderfall. Den bemerkt aber kaum jemand. Der ist nicht interessant, nicht sensationell: Er macht keine Schlagzeilen.

Wir sollten Platon helfen und versuchen, die Möglichkeiten herauszufinden, wie…

Macht & Weisheit
zusammenfinden.

Eignung  📌

„Man muß nicht nur den besten Staat im Auge haben, sondern auch den möglichen.“

― Aristoteles

Diesen Satz des Aristoteles verstehe ich jetzt mal als Replik auf den des Platon.

Zu Recht, denn es stellt sich die Frage nach dem Verhältnis der Zahl an Menschen mit einem guten Draht zur Weisheit zur Anzahl der Menschen, die in hohen und führenden politischen Ämtern gebraucht werden.

Grundsätzlich hat er Recht, der Platon. Nur sind diejenigen, die es in diese Ämter schaffen, von einem anderen Schlag als diejenigen, welche sich der Weisheit öffnen.

Beide Qualitäten werden wohl eher selten gleichzeitig und in gleicher Gewichtung in einer Person zu finden sein.

Dennoch braucht es auf den Führungs-Ebenen
beides gleichzeitig: Führungsstärke & Weisheit.

Weisheit, die innen nicht vorhanden ist, muß von außen eingebracht werden.

Also müssen die Parlamente die Tore öffnen und die Weisheit freundlich einladen, an den Beratungen zu wichtigen Entscheidungen teilzunehmen, um ihre weisliche Kompetenz dort einfließen zu lassen.

Erste zaghafte Schritte auf dem Weg dorthin kann ich in den Ethik-Kommissionen und -Räten sehen.

Neue Gedanken

Man soll einen neuen Gedanken
nicht deshalb gering schätzen, weil
er von einem Dummkopf kommt.

– Arthur Schopenhauer

Ein halbwegs intelligent verfahrender Mensch wird niemals einen neuen Gedanken gering schätzen – von wem auch immer dieser kommen mag.

Ein neuer oder ungewöhnlicher Gedanke sollte nüchtern auf seinen Gehalt geprüft werden. Das Medium und dessen Reputation spielen dabei keine Rolle.

Intelligenz des Herzens

Wer nicht den tiefen Sinn des Lebens
Im Herzen sucht, der sucht vergebens.
Kein Geist, und sei er noch so reich,
Kommt einem edlen Herzen gleich.

Friedrich von Bodenstedt

Es ist der intellektuelle Verstand, der sich gerne als (all-)wissenden, also als reichen Geist versteht, der aber in Wirklichkeit nichts weiter ist, als bloßer Schein.

Üblicherweise wird die Weisheit im Bereich des Wissens vermutet. Dort ist sie aber nicht zu finden. Denn diese Art Wissen ist nichts als angesammelter Ballast… zudem auch noch second-hand.

Wissen ansammeln ist mit dem „brauchen“, der kindlichen (2) Ebene der Geistigen Reife zuzurechnen, während die „gebende“ Weisheit die Ebene (6) der Reife bildet.

Intellektuelles Wissen
ist von anderen abhängig.

Umgekehrt ist derjenige, welcher „arm im Geiste“, also „arm an Wissen“ und nicht besonders verstandesaktiv ist, sondern mehr in der geistigen Leere, in seiner Mitte verweilt, viel näher dran, an der Weisheit.

Weisheit… ist autonom.

Sie ist keine Sache des Alters, sondern eine des Mutes, der Courage. Manchmal ist sogar ein junger Mensch couragiert genug.

Weisheit googelt nicht.
Sie ist keine Bildungsangelegenheit.

Etwas poetischer formuliert: Wer „reinen Herzens“, wer liebend ist, schöpft ganz nebenbei und absichtslos… aus dem Quell der Weisheit. Doch Liebe, Mitgefühl und Dankbarkeit überflügeln mühelos… noch die Weisheit.

Liebe ist
höchste Weisheit.