Balance

„Dank umfassender Erkenntnisse und der zielgerichteten Nutzung vieler objektiver Gesetze der materiellen Welt hat die Menschheit ein hohes Niveau der technischen und technologischen Entwicklung erreicht.

Im Bestreben, die modernsten Errungenschaften des wissenschaftlich-technischen Fortschritts im Leben auch anzuwenden, hat die Menschheit jedoch zugleich ihre geistig-sittliche Sphäre aus dem Blickfeld verloren, genauer gesagt: Sie hat diesen Bereich, der ebenfalls existiert und sich nach bestimmten Gesetzen entwickelt, weitgehend ignoriert. Diese Gesetze sind nicht weniger objektiv als die der materiellen Welt. Hierbei wurde ein fundamentales Gesetz des Universums verletzt, das da lautet:

Das Niveau der geistigen und sittlichen Entwicklung der menschlichen Gemeinschaft sollte stets ein wenig höher sein als das Niveau des wissenschaftlich-technischen Fortschritts. Nur dann erwächst aus den großartigen Leistungen der Wissenschaft und Technik auch die Verantwortung für das allgemeine Wohl der Menschen, für die Vorsorge vor Hunger, Verelendung und Krankheiten in den verschiedenen Teilen des Erdballs.“

– Tschingis Aitmatow

13 Kommentare zu “Balance

  1. Wissenschaft und Technik sollten zusammen stets das funktionierende Instrument des geistlichen Fortschritts sein, nicht eines der Destruktivität oder Stagnation des Geistes sein.

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    • Hier sehe ich wie du und Tschingis Aitmatow,
      eine Un-Balance.

      Die geistliche Entwicklung
      hinkt der technischen hinterher.

      In einer intelligenter handelnden Gesellschaft
      wird die Meditation in den Lehranstalten
      ihren selbstverständlichen Platz haben.

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  2. Wenn der materielle Fortschritt ohne den geistlich- seelischen erfolgt, so ist das nur Verderb und Selbstlüge. Man kann es als Stagnation oder Rückschritt bezeichnen.

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  3. @ Man kann es als Stagnation oder Rückschritt bezeichnen.

    Muktan

    gehe mal in der Bewegungslosigkeit einen Schritt zurück.

    Ich denke, das wird schwierig sein.

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    • Es ist ein Aspekt der Meditation,
      eine gewisse Gewöhnung daran,
      einen Schritt zurück zu treten.

      Dann klappt es auch beim Schreiben,
      beim Sprechen mit anderen Menschen,
      in jeder beliebigen Situation…

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  4. @ Die Unterscheidung zwischen Wirklichkeit
    und Wahrheit… kann ein erster Schritt sein.

    Die Wirklichkeit ist die Wahrheit.
    Die Realität ist Maya.

    Die Realität lässt sich so wundervoll manipulieren.
    Da bleibt keine Zeit ein Auge auf die Wahrheit zu werfen,
    die kann man ohnehin nicht sehen.
    Wofür also etwas suchen das man nicht sehen kann.

    Was man nicht sehen kann kann man dennoch finden.

    Gut, ich habe einiges gelesen, allerdings nicht als „Schüler“.
    Als ich „gelernt“ hatte das materielle Universum zu verlassen,
    erkannte ich die wirkliche Wahrheit.

    Diese Erfahrung kann man nicht weitergeben.
    Denn dieser Reifeprozess dauerte vielleicht eine Dekade.

    In dieser Zeit erlebte ich einige (viele?) Dinge, die konnten nicht
    von dieser „Welt“ sein. Ausserirdische, Kampfjets und Hubschrauber
    die ohne Geräusch fliegen gibt es nicht.
    Also wollte mir ETWAS etwas sagen.

    Klar muss ich beim einkaufen eine Maske tragen, allerdings mit
    einen inneren lächeln.

    e schöne

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    • @ „Gut, ich habe einiges gelesen, allerdings nicht als „Schüler“.“

      Da sehe ich keinen Unterschied.

      Schülerschaft ist…
      eine Art Offenheit.

      Ob ein Lehrer anwesend ist, ist nachrangig.

      Ohne diese Offenheit, ohne Bereitschaft
      kann auch der Lehrer nichts ausrichten.

      Und umgekehrt: Im Zustand der Offenheit
      kann jede Lebenssituation… Lehrer sein.

      Allen eine heitere Woche! ✨

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