In bester Absicht

Jemand unterschreibt in einem Forum seinen „Beitrag“ mit:

„Scheiss geblabber. Ich lass es aber mal stehen, hab mir ja schließlich mühe gegeben.“

Nein, du hast dir nicht genug „Mühe gegeben“.

Das sage nicht ich, sondern das sagst du selbst. Andernfalls würdest du deinen Beitrag nicht ein scheiss geblabber nennen, sondern wärest mit ihm zufrieden. Du hast also nicht dein Bestes gegeben.

So wie ich es sehe, können und sollten wir bei allem, was wir tun, unser Bestes geben.

Mehr geht nicht.
Aber immerhin: Das geht!

Mühe ist übrigens kein Qualitätskriterium.
Leichtigkeit ist möglicherweise der bessere Partner.

Wenn wir öffentlich schreiben, übernehmen wir Verantwortung für unser Geschriebenes. Wir sollten nichts (in) der Öffentlichkeit hinterlassen, das nichteinmal unseren eigenen Kriterien standhält.

Es ist eine Frage des Respekts vor der Würde der Leser, wie auch vor der eigenen, „lauter“ zu schreiben: Schreiben in bester Absicht, mit dem Willen zur Wahrheit und – wenn möglich – auf der Ebene der eigenen WeisheitDiese Ebene ist uns allen vertraut, wenn auch manchmal nicht bekannt, vielleicht etwas versteckt und oft von uns verleugnet, aber… sie ist da.

Also haben wir die Wahl: Entweder wir geben unser Schlechtestes, unser Mittelmäßiges, oder… wir geben unser Bestes.

Let´s do our very best ! 

Konfuzius-Überlege-480+4.jpg

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